Deutsches Rotes Kreuz - Ortsverein Ibbenbüren
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DRK Ortsverein Ibbenbüren: News / Aktuelle Berichte 


DRK begrüßt höhere Leistungen für Demenzkranke,
DRK-Präsident Dr. Seiters fordert Reform bei der Ausbildung der Pflegekräfte
Presseinformation
Berlin, 18.01.2012

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Rudolf Seiters, begrüßt eine Aufstockung der Leistungen für Demenzkranke bei der geplanten Pflegereform der Bundesregierung. "Ehrenamtliche Arbeit und die Pflege zuhause muss deutlich besser gestellt werden", sagte Seiters. Deshalb sei es besonders positiv, dass auch Familienangehörige, die Demenzkranke pflegen, mehr Geld erhalten sollen. Es sei ein guter erster Schritt, den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff konsequent weiter umzusetzen.

Nach Medienberichten sollen nach einem ersten Arbeitsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums Leistungen für eine halbe Million Demenzkranke deutlich angehoben werden. Geplant ist danach, dass Pflegebedürftige in der Pflegestufe I insgesamt 325 Euro mehr im Monat für ambulante Pflegedienste erhalten.

DRK-Präsident Dr. Seiters fordert darüber hinaus eine umfassende Reform bei der Ausbildung der Pflegekräfte. "Wir brauchen in Deutschland eine Aufwertung der Pflegeberufe, die es für junge Menschen deutlich attraktiver macht, den Beruf der Gesundheits-, Kranken-, Kinder- und Altenpflege zu ergreifen", sagte er. Ein Berufegesetz der Pflege sei daher seit langem überfällig. Sonst werde es immer schwieriger, Stellen im Pflegebereich besetzen zu können.

Schon jetzt zeichne sich nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ab, dass die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland von derzeit 2,2 Millionen auf 4,5 Millionen im Jahr 2050 ansteige. Um den gesamten Bedarf an Pflegekräften zu decken, müssten bis zu diesem Zeitpunkt rund 800.000 Pflegekräfte zusätzlich eingestellt werden.

Das Deutsche Rote Kreuz mit seinem Verband der Schwesternschaften betreibt in Deutschland rund 500 Altenheime mit rund 32.000 Plätzen, 500 ambulante Pflegedienste und fast ebenso viele Hausnotrufdienste.


Ansprechpartner DRK-Pressestelle

 
Fredrik Barkenhammar
Tel. 030 85404 155
barkenhf@drk.de
Dr. Dieter Schütz
Tel. 030 85404 158
schuetz@drk.de

(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin 18.1.12





Philippinen: DRK bittet um Spenden für die Opfer
Presseinformation
Berlin, 19.12.2011

Das Deutsche Rote Kreuz ruft zu Spenden für die Katastrophenopfer auf den Philippinen auf. Über 51.000 Menschen befinden sich in Notunterkünften, nachdem der tropische Regensturm weite Teile des Landes verwüstet hat. Nach bisherigem Erkenntnisstand sind 146.000 Menschen betroffen, aber die Zahl steigt täglich. Der Sturm forderte bisher 650 Todesopfer, Über 900 Menschen werden vermisst.

Das Philippinische Rote Kreuz versorgt die Obdachlosen mit Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern. Rettungsmannschaften sind unterwegs, um die Menschen zu versorgen, die sich noch in den betroffenen Gebieten aufhalten. Bis dato wurden über 2.333 Lebensmittelpakete und 2.000 Familienpakete mit Hilfsgütern verteilt.

Viele Familien hier werden Weihnachten in Notunterkünften verbringen müssen, sagt Emilio Teijeira vom Deutschen Roten Kreuz auf den Philippinen. Das Rote Kreuz verteilt Decken, Lebensmittel, Bettwäsche und Kinderschuhe. Diese verpacken wir als Weihnachtsgeschenke.

Das Deutsche Rote Kreuz steht auch in Deutschland bereit, mobile Trinkwasseranlagen, Gesundheitsstationen oder gar ein ganzes Krankenhaus auf die Philippinen zu bringen, sollte dies angefordert werden.

Wir stehen im ständigen Kontakt mit den Kollegen vor Ort. Zurzeit können wir Hilfsgüter lokal organisieren. Wir haben ein Logistikzentrum in Kuala Lumpur in Malaysia. Das geht natülich schneller, als wenn wir die Hilfsgüter von Deutschland aus einfliegen müssen, sagt Martin Hahn, Leiter der DRK-Auslandshilfe.

Das DRK bittet um Spenden für die Katastrophenopfer auf den Philippinen.


Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Philippinen
Online-Spende: www.drk.de/spenden

Ansprechpartner DRK-Pressestelle

 
Fredrik Barkenhammar
Tel. 030 85404 155
barkenhf@drk.de
 

(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin 19.12.2011




"Das Große Stricken" zugunsten des DRK 191.222 Wollmützchen:
Resonanz auf gemeinnützige Aktion übertrifft alle Erwartungen
Presseinformation
Berlin, 20.12.2011

Die erstmalig in Deutschland durchgeführte Aktion "Das Große Stricken" bringt dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) mehr als 57.000 Euro ein. Zu verdanken ist die Spendensumme der Kreativität tausender Menschen, die kleine Wollmützen für die "Smoothies" des Herstellers innocent gestrickt haben. Strickbegeisterte schickten ihre wollenen Kunstwerke gleich paketweise ein – insgesamt kamen 191.222 Stück zusammen. Innocent und der Lebensmittelhändler REWE haben nun für jedes mit Mützchen verkaufte Fruchtgetränk 30 Cent an das DRK gespendet.

"Wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die diese tolle Aktion unterstützt haben. Wir waren begeistert, wie aktiv nicht nur unsere Ehrenamtlichen, sondern auch viele andere Menschen gestrickt haben", so Bernd Schmitz, DRK-Vorstand. "Die Aktion hat es Menschen ermöglicht, sich einmal auf ganz andere Weise für eine gute Sache zu engagieren."

Die 57.000-Euro Spende wurde am 19. Dezember von Eugenio Guidoccio, bei REWE als Bereichsleiter verantwortlich für die Sparte Obst und Gemüse, sowie Line Büchner und Herwig Pfoser von innocent in Form eines Schecks überreicht. Das Geld fließt nun in DRK-Projekte im Bereich Altenhilfe, die dazu beitragen, ältere Menschen in Deutschland warm durch den Winter zu bringen.

"Wir sind überwältigt von der positiven Resonanz aus der Bevölkerung und dem Zuspruch, den "Das Große Stricken" bei Jung und Alt erhalten hat. Es freut uns, dass so viele Menschen ihre Freizeit investiert haben, um bei dieser guten Sache mitzumachen", sagt Line Büchner von innocent.

"Die Aktion ist so ungewöhnlich, kreativ und lustig, dass sie uns von Anfang an begeistert hat", begründet Eugenio Guidoccio das Engagement von REWE. "Und von dieser Begeisterung haben sich unsere Marktmitarbeiter anstecken lassen: Allein 38.244 Mützchen steuerten sie dem Ergebnis bei."

Die innocent-Fläschchen mit Mützen wurden ab dem 21. November an bundesweit mehr als 3.000 REWE-Märkte ausgeliefert und waren erhältlich, solange der Vorrat reichte. Wer nicht mehr dazu gekommen ist, seine gestrickten Werke einzusenden, hat im Herbst 2012 dazu wieder Gelegenheit: Die Aktion soll wiederholt werden.

Weitere Informationen über die Aktion "Das Große Stricken" sowie eine Galerie der schönsten Mützchen sind im Internet unter www.dasgrossestricken.de zu finden. Ein Foto von der Scheckübergabe finden Sie unter: http://www.drk.de/presse/mediathek/bilder-rotkreuzarbeit-im-inland



Ansprechpartner DRK-Pressestelle

 
Fredrik Barkenhammar
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Stephanie Krone
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(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin 20.12.2011





Erdbeben Türkei: DRK startet Spendenaufruf für die Hilfe
Presseinformation
Berlin, 24.10.2011

BERLIN Das Deutsche Rote Kreuz ruft zu Spenden für die Erdbebenopfer in der Türkei auf. Seit dem schweren Beben am Sonntag ist der Türkische Rote Halbmond – die Schwesterorganisation des Deutschen Roten Kreuzes – ununterbrochen im Einsatz. Zelte, Decken, Lebensmittel und Wasser werden zur Zeit im Erdbebengebiet verteilt.

Das Deutsche Rote Kreuz hat dem Türkischen Roten Halbmond unmittelbar nach dem schweren Erdbeben seine volle Unterstützung angeboten.

Viele Menschen im Erdbebengebiet halten sich aus Angst vor Nachbeben noch im Freien auf. Für sie wurden Suppenküchen eingerichtet. Nachts sinken die Temperaturen in den Ruinen auf bis zu null Grad. Somit sind Schlafsäcke und Zelte besonderes wichtig.

Der Türkische Rote Halbmond hat über 6.000 Zelte, 16.000 Decken, Brot, Wasser und andere Lebensmittel auf den Weg ins Erdbebengebiet gebracht. Weitere Hilfe wird heute und in den nächsten Tagen geliefert.


Das DRK bittet um Spenden, um die Arbeit des Türkischen Roten Halbmonds zu unterstützen.

Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Türkei
Online-Spende: www.drk.de/onlinespenden

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Fredrik Barkenhammar
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(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin 24.10.2011




Jetzt online: Wertebildungs-Plattform Kinder brauchen Werte –
und so werden sie erlebbar
Presseinformation
Berlin, 06.10.2011

Heute geht ein neues Angebot für Eltern und pädagogische Fachkräfte online: Die Wertebildungs-Plattform im Verbundprojekt "Wertebildung in Familien" des Deutschen Roten Kreuzes. Unter www.wertebildunginfamilien.de finden Laien und Experten praxiserprobte Anleitungen zum Spielen, Diskutieren und Erleben von Werten.

Heribert Rollik, Projektleiter beim Deutschen Roten Kreuz, sagt: "Die Wertebildungs-Plattform ist ein Meilenstein für die Familienbildung. Werte sind zwar in jeder Form pädagogischer Arbeit enthalten. Aber konkrete Angebote gab es bislang wenig. Ab sofort können sich Eltern und Erzieher kompakt und kostenlos Anregungen für die Wertesensibilisierung von Kindern und Jugendlichen holen."

Die Angebote unterstützen Eltern bei Fragen wie "Welche Filme, Bücher und Computerspiele sind zu empfehlen?" "Was bedeutet Familie, Freundschaft und Tradition für uns?" "Was braucht mein Kind und was brauche ich?" oder "Wie kann ich Vertrauen und Nähe zu meinem Kind bei einer Trennung stärken?"

Das Angebot wird ständig erweitert. Schon jetzt enthalten sind Anleitungen für Kletterwochenenden für Väter und Kinder, das "Schmunzelsteinchen"-Spiel, Werterucksäcke, Glücksboxen und Wertekoffer, Basteln für einen guten Zweck, Autogenes Training und vieles andere mehr. Zahlreiche Literaturhinweise, ein Glossar der pädagogischen Fachbegriffe und ein Terminkalender runden das Angebot ab.

Entwickelt wurden die Angebote bundesweit in ausgewählten Einrichtungen der Familienbildung – kommunalen und freien Trägern unterschiedlichster Weltanschauung. Zusammengeführt und aufbereitet wurden die Angebote im Projekt "Wertebildung in Familien". Es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Träger ist das Deutsche Rote Kreuz.


Ansprechpartner DRK-Pressestelle

 
Fredrik Barkenhammar
Tel. 030 85404 155
barkenhf@drk.de
Für Interessierte: Dr. Charlotte Giese
Tel. 030 85404 342
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(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin 06.10.11





Flut in Pakistan: DRK hilft und bittet um Spenden
Presseinformation
Berlin, 16.09.2011

Ein Jahr nach der großen Flut-Katastrophe sind weite Teile Pakistans erneut überflutet. Rund 5,3 Millionen Menschen sind von den Überschwemmungen betroffen, darunter 100.000 schwangere Frauen, die dringend medizinische Hilfe benötigen. Rund 1,2 Millionen Häuser wurden ganz oder teilweise zerstört. 300.000 Menschen leben mittlerweile in Auffanglagern und es werden täglich mehr.

Das Deutsche Rote Kreuz arbeitet eng mit dem Pakistanischen Roten Halbmond zusammen und wird in den kommenden Tagen Zelte und Decken an betroffene Familien verteilen. Zusätzlich kommen mobile Gesundheitsstationen zum Einsatz, mit denen medizinische Hilfe direkt vor Ort geleistet werden kann.

Durch die erneute Flutkatastrophe sind auch Wiederaufbauprojekte des Deutschen Roten Kreuzes betroffen. "Jetzt müssen wir unsere Kräfte erst einmal wieder auf die Nothilfe konzentrieren und den Menschen helfen, die kommenden Wochen und Monate zu überleben", sagt Dirk Kamm, der das DRK-Delegationsbüro in Islamabad leitet.

Das Deutsche Rote Kreuz ist seit 1983 in Pakistan aktiv und betreibt derzeit Katastrophenvorsorge- und Wiederaufbauprojekte in Thatta, Badin und Dadu im Süden Pakistans, die von den Überflutungen besonders betroffen sind.


Das DRK bittet um Spenden für die Nothilfe in Pakistan:
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Pakistan
Online-Spende: www.drk.de/spenden
SMS mit DRK an die 81190 senden und mit 5 Euro helfen.


Für weitere Informationen oder Interviews steht Dirk Kamm, Leiter des DRK-Delegationsbüros in Islamabad für Journalisten zur Verfügung. Telefon: +92-300-555-2118.


Ansprechpartner DRK-Pressestelle

 
Stephanie Krone
Tel. 030 85404 161
krones@drk.de
 

(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin, 16.09.2011




ZVS-Absage bekommen? Jetzt mit einem
Freiwilligendienst Pluspunkte fürs Berufsleben sammeln
Presseinformation
Berlin, 13.09.2011

Viele Studienanwärter erhalten in diesen Tagen von der ZVS oder ihrer Hochschule eine Absage für ihren Wunschstudienplatz. Jetzt gilt es, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken. Das Deutsche Rote Kreuz hat noch viele attraktive Plätze im Freiwilligendienst anzubieten. Wer Pluspunkte für das Berufsleben sammeln und gleichzeitig etwas gesellschaftlich Sinnvolles tun will, kann sich jetzt noch für das Freiwilligenjahr 2011/2012 bewerben.

Dass ein Freiwilligenjahr auch etwas für die Karriere bringt, bestätigt Reiner Wolf, Bereich 'Human Resources' der Allianz SE: "Wir sehen es gerne, wenn Bewerber freiwillig eine soziale Aufgabe übernommen haben. Damit werden für den Berufsalltag wertvolle Qualifikationen erworben. Als Arbeitgeber schätzen wir außerdem die hohe Eigenmotivation."

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters sagt: "Wer sich in einem Freiwilligendienst engagiert, erlebt meist eine der prägendsten Phasen seines Lebens. Ein sozialer Dienst bringt viele neue Kontakte, das gute Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, neue Kompetenzen, Selbsterkenntnis – und manchmal auch eine echte Berufsperspektive. Gerade in einer Zeit der beruflichen Orientierungslosigkeit ist ein Freiwilligendienst daher eine echte Chance."

Zahlreiche freie Plätze hat das Deutsche Rote Kreuz derzeit vor allem im Bundesfreiwilligendienst zu vergeben. Er ist ähnlich konzipiert wie das bekannte Freiwillige Soziale Jahr, steht aber auch älteren Interessierten offen. In der Regel dauert der Bundesfreiwilligendienst 12 Monate, er kann aber auch verlängert oder verkürzt werden. Ein Bildungsprogramm von 25 Seminartagen gehört dazu. Teilnehmer erhalten ein Taschengeld von bis zu 330 Euro, die Sozialversicherungsbeiträge und Verpflegungskosten werden übernommen und das Kindergeld wird ab Ende 2011 rückwirkend gezahlt. Manche DRK-Träger bieten ihren "Bufdis" bei Bedarf auch eine unentgeltliche Unterkunft an. Am Ende erhält jeder Teilnehmer eine Bestätigung und ein Zeugnis über den geleisteten Dienst.


Engagieren kann man sich beim DRK in Sozialstationen, bei mobilen sozialen Diensten, in Behinderteneinrichtungen, Krankenhäusern, Altenpflegeheimen, in der Kinder- und Jugendarbeit und im Bevölkerungsschutz.

Adressen und weitere Informationen auf www.freiwilligendienste.drk.de oder unter Tel. 0180-365-0180 (9 Ct./Min. im dt. Festnetz, mobil ggf. teurer).


Ansprechpartner DRK-Pressestelle

 
Stephanie Krone
Tel. 030 85404 161
krones@drk.de
 

(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin, 13.09.2011




30. August: Internationaler Tag der Vermissten / Rotes Kreuz hilft bei
der Suche nach vermissten Angehörigen
Presseinformation
Berlin, 26. August 2011

Weltweit verschwinden jährlich Tausende von Menschen spurlos in bewaffneten Konflikten. Für die Angehörigen ist es oft der Beginn einer lebenslangen Suche nach Gewissheit. In Deutschland sind immer noch 1,3 Millionen Schicksale aus dem Zweiten Weltkrieg ungeklärt. Und täglich kommen - durch bewaffnete Konflikte, Flucht, Vertreibung oder Inhaftierung - neue Vermisstenschicksale hinzu. Der DRK-Suchdienst erhält über 20.000 Anfragen jährlich - und konnte im Jahr 2010 mehr als 80 Prozent davon aufklären.

Der 30. August ist als Internationaler Tag der Vermissten allen Familien gewidmet, die keine Information über das Schicksal ihrer Angehörigen haben. Die Sorge und Ungewissheit sind für die Familien und Freunde oft nur schwer zu ertragen.

Das Rote Kreuz sieht es als eine seiner Hauptaufgaben an, diesen Menschen zu helfen. In über 500 DRK-Kreisverbänden in Deutschland ist es möglich, eine Anfrage nach einer vermissten Person zu starten. Der Suchdienst des DRK ermittelt den Verbleib der gesuchten Person über ein weltweites Netzwerk bestehend aus dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und den Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in 186 Ländern.

Die Suchanfragen beim DRK gelten überwiegend Menschen, die aus einem Staat stammen, der sich in einem Konfliktzustand befindet. Zurzeit werden besonders viele Menschen aus Afghanistan, Irak und Somalia gesucht. Ergibt die Suche, dass sich Vermisste im Gefängnis befinden, so haben die Angehörigen die Möglichkeit, Kontakt mit Hilfe einer Rotkreuznachricht aufzunehmen. Die Gefangenbesuche des IKRK tragen weltweit dazu bei, dass Menschen nicht einfach spurlos verschwinden. Im Jahr 2010 erhielt das IKRK über 30.000 Rotkreuznachrichten für Gefangene.

Wer einen Angehörigen sucht, wendet sich an seinen lokalen DRK-Kreisverband. Adress-Suche unter www.drk.de oder im Telefonbuch. Es ist auch möglich, eine Anfrage online zu starten: www.drk-suchdienst.de.


Ansprechpartner DRK-Pressestelle

 
Stephanie Krone
Tel. 030 85404 161
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(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin, 26. August 2011 047/11





DRK-Hausnotruf ist Testsieger bei Stiftung Warentest
Presseinformation
Berlin, 25. August 2011

Über 150.000 Kunden wissen es schon: Der DRK-Hausnotruf ist einfach gut. Jetzt ist es amtlich: Beim aktuellen Test der Stiftung Warentest schnitt der DRK-Hausnotruf unter zwölf Anbietern als Testsieger ab.

DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil sagt: "Dass wir als föderaler Wohlfahrtsverband private Anbieter um Längen schlagen, macht uns natürlich stolz. Das Test-Ergebnis bestärkt uns in der Strategie, viel Wert auf die persönliche Beratung und Betreuung unserer Kunden vor Ort zu legen."

Der DRK-Hausnotruf setzte sich beim Test mit der Note 2,3 an die Spitze. Das DRK überzeugte mit dem Kundenservice aber auch mit der Beratung im Vorfeld und der Einrichtung des Hausnotrufs. Weitere Anbieter im Test waren drei Hilfsorganisationen sowie acht private Unternehmen.

Wer öfter allein zu Hause ist, gesundheitliche Einschränkungen hat, sturzgefährdet ist oder generell ein hohes Sicherheitsbedürfnis hat - für den kann ein Hausnotrufsystem interessant sein.

Und so funktioniert das System: Der Nutzer trägt einen Alarmknopf um den Hals oder am Handgelenk. Drückt er ihn in einer Notlage, wird automatisch die Zentrale alarmiert. Per Freisprechanlage kann der Teilnehmer von jeder Stelle der Wohnung aus mit der Hausnotrufzentrale sprechen. In der Zentrale erscheint die Adresse des Kunden auf dem Bildschirm und, wenn gewünscht, weitere Daten, wie Krankheiten, Medikamente, Hausarzt. Nach einem festgelegten Plan verständigt die Zentrale Verwandte, Nachbarn oder Freunde. Bei Notfällen ruft sie sofort den Rettungsdienst. Die Hausnotrufzentrale bleibt mit dem Kunden in Kontakt, bis Hilfe eingetroffen ist. Weitere Informationen zum DRK-Hausnotruf gibt es unter www.drk-hausnotruf.net.

Der Hausnotruf-Test ist schon jetzt im Internet erhältlich unter www.test.de/hausnotrufdienste


Ansprechpartner DRK-Pressestelle

 
Stephanie Krone
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krones@drk.de
 

(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin, 25. August 2011 046/11





Ostafrika: Rotes Kreuz erreicht eine Million Hungernde
Presseinformation
Berlin, 25. August 2011

Das Rote Kreuz hat mit der Verteilung von Lebensmittelpaketen für mehr als eine Million Menschen begonnen, die damit bis Januar überleben können. Die Pakete enthalten unter anderem Getreide, Bohnen, Öl und Zusatznahrung, die insbesondere für Kinder geeignet ist. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und der Somalische Rote Halbmond sind die einzigen Organisationen, die in Süd- und Zentral-Somalia, vor allem in den von Milizen besetzten Gebieten arbeiten können.

Auch das Programm zur Not-Ernährung wird in Somalia weiter ausgebaut. Die Anzahl der Not-Ernährungsstationen wird von 18 auf 40 erhöht. Rund 50.000 unterernährte Kinder und 25.000 Schwangere werden von diesen Einrichtungen profitieren. Auch die Zahl der mobilen Teams, die geschwächte Flüchtlinge mit Nahrung versorgen, wird von drei auf 13 erhöht.

"Die regelmäßigen Regenfälle sind ausgeblieben und wir wissen nicht, ob die kommende Regenzeit einsetzt. Deshalb müssen wir jetzt handeln, damit keine weit schlimmere Katastrophe eintritt", sagt Martin Hahn, Leiter der Auslandsabteilung des Deutschen Roten Kreuzes.

In Kenia führt das Kenianische Rote Kreuz Schulspeisungen durch und versorgt die Bevölkerung mit Wasser. Rund 200.000 Kinder im Norden Kenias erhalten täglich ein warmes Essen. Die Schulspeisungen sorgen auch dafür, dass die Familien in der Region bleiben und nicht fliehen müssen.

Das DRK bittet weiter um Spenden für die Hungernden in Ostafrika:


Spendenkonto: 41 41 41 Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 370 205 00
Stichwort: Ostafrika
Online-Spende: www.drk.de/spenden
SMS mit DRK an die 81190 senden und mit 5 Euro helfen.

Für weitere Informationen und Interviews steht Christoph Müller, der ehemalige Leiter des DRK-Regionalbüros in Kenia, zur Verfügung. Telefon: 0171-2652772.

Ansprechpartner DRK-Pressestelle

 
Stephanie Krone
Tel. 030 85404 161
krones@drk.de
 

(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin, 25. August 2011 45/11





Somalia: Immer mehr Patienten in Not-Ernährungs-Stationen
Presseinformation
Berlin, 29. Juli 2011

BERLIN Das Rote Kreuz verteilt in Somalia zur Zeit 400 Tonnen Lebensmittel an etwa 24.000 Menschen. Zudem versorgt es 5.500 Kinder in Not-Ernährungs-Stationen. Das DRK bittet weiterhin dringend um Spenden, um die Hilfe unbürokratisch und neutral zu den Menschen bringen zu können.

Die Lebensmittelverteilung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der DRK-Schwestergesellschaft, dem Somalischen Roten Halbmond, in der Gedo-Provinz im Süden Somalias. Weitere Lebensmittelverteilungen stehen bevor. Die Hilfsgüter werden in der Regel per Schiff nach Mogadischu oder per LKW aus Kenia in den Süden des Landes gebracht.

Außerdem hat das Rote Kreuz ein umfangreiches Programm für Not-Ernährung in Somalia. In 18 Not-Ernährungs-Stationen werden momentan 5.500 Kinder behandelt. Dies sind fast doppelt so viele, wie vor vier Monaten. Zur Zeit wird nach lokalen Krankenschwestern oder Pflegern gesucht, um diese Arbeit auszuweiten. Das Rote Kreuz will zehn weitere Not-Ernährungs-Stationen errichten.


Wenn wir in einem Konfliktgebiet wie Somalia arbeiten, ist die Neutralität des Roten Kreuzes besonderes wichtig“, sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters. „In Somalia haben wir viele lokale Mitarbeiter, die auch in den jeweiligen Gebieten akzeptiert werden. Jede Lieferung wird mit allen betroffenen Parteien abgestimmt und ist deutlich mit dem Roten Kreuz oder dem Roten Halbmond gekennzeichnet.“

Das DRK hat darum einen Aufruf für die Flüchtlinge in Ostafrika gestartet und bittet dringend um Spenden.



Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 370 205 00
Stichwort: Ostafrika
Online-Spende: www.drk.de/spenden
SMS mit DRK an die 81190 senden und mit 5 Euro helfen.
Online-Spende
 

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Fredrik Barkenhammar
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Mobil: 0172 251 4568
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(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin, 29. Juli 2011 34/11





Rotes Kreuz verstärkt Hilfe für Hungernde in Somalia
Presseinformation
Berlin, 18. Juli 2011

BERLIN Das Rote Kreuz verstärkt seine humanitäre Hilfe für die hungernden Menschen in Somalia. An zehn Orten rund um die Hauptstadt Mogadischu werden Not-Ernährungszentren aufgebaut. Hier erhalten vor allem unterernährte Kinder einen sehr proteinreichen Brei, damit sie wieder zu Kräften kommen. Zudem suchen vierzehn mobile Teams Menschen auf dem Land auf, die zu schwach sind, um zu den Zentren zu gelangen.

Flüchtlinge aus Somalia strömen zur Zeit über die Grenzen nach Äthiopien und Kenia. Hier werden sie in Flüchtlingslagern von Helfern des Roten Kreuzes medizinisch behandelt, erhalten eine Unterkunft, Wasser und Lebensmittel.

„Die Flüchtlinge, die es über die Grenze schaffen, kommen in überfüllten Lagern an. Aber sie haben dort Zugang zu dem Notwendigsten. Wir müssen aber auch den Menschen in Somalia selbst helfen. Dank der intensiven Zusammenarbeit mit unserer Schwesterorganisation, dem Somalischen Roten Halbmond, kann das Rote Kreuz auch dort Nothilfe leisten,“ sagt Christoph Müller, Leiter des DRK-Regionalbüros in Nairobi, Kenia.

Nirgendwo auf der Welt leiden so viele Kinder an Unterernährung wie in Somalia. In den am schwersten betroffenen Gebieten haben sich die Fälle seit März dieses Jahres verdoppelt.

Das DRK hat einen Spendenaufruf für die Flüchtlinge in Ostafrika gestartet und bittet dringend um Spenden.



Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Ostafrika
Online-Spende
 

Christoph Müller steht in Nairobi für Interviews zur Situation in Ostafrika zur Verfügung. Telefon: +254 202835 218.

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Mobil: 0172 251 4568
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(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin, 18. Juli 2011 34/11





Jetzt mit abstimmen: DRK sucht den "Super-Rettungshund 2011"
Presseinformation
Berlin, 12. Juli 2011

Sie finden ausgebüchste Kinder und abtrünnige Heimbewohner, erschnüffeln Verschüttete in Trümmern und Verletzte in Wracks, sie trainieren unermüdlich, sind arbeitswillig und sehen gut aus - die Rettungshunde im Deutschen Roten Kreuz (DRK). Jetzt sucht das DRK die besten unter ihnen. Die Wahl zum "Super-Rettungshund 2011" findet ab Montag, 11. Juli auf Facebook statt - und jeder kann mit abstimmen.

450 ausgebildete Rettungshundeteams, bestehend aus Hund und Herrchen oder Frauchen, gibt es im DRK. Sie alle waren aufgerufen, sich mit Foto und Steckbrief bei der DRK-Jury zu bewerben.

Beworben haben sich Retriever, Collies, Bullterrier, Dobermänner, Schäferhunde, Hollandse Herder, Australian Shepherds, Bloodhounds, zahlreiche Mischlinge und ein Windhund der Rasse Barsoi. Der Jüngste unter ihnen gerade dreieinhalb, die Älteste über 13 Jahre alt.

Viele Hundeführer konnten Heldengeschichten über ihre Vierbeiner berichten, wie eine dramatische Rettung nach einem Autounfall. Einige beschrieben, wie ihr Hund trotz schwerer Krankheit oder früherer Misshandlung die Ausbildung zum Rettungshund mit Bravour geschafft hatte. Mancher Hund war weit gereist, wie ein ehemaliger Polizeihund aus den USA. Andere sahen einfach einmalig aus, wie ein "Bläuling" - ein Schäferhund mit einem bläulich schimmernden Fell. Eins wurde bei allen klar: Zusammen sind Hund und Hundeführer einfach unschlagbar.

Die Jury hat aus allen tollen Bewerbern die TOP 10 nominiert. Sie stellen sich jetzt auf Facebook der Wahl aller Rotkreuzfreunde. Abstimmen kann jeder, der auf der Plattform als User angemeldet ist. Die Anmeldung ist kostenfrei und kann jederzeit wieder gekündigt werden.


Abgestimmt wird ab kommendem Montag, 11. Juli 2011, auf www.facebook.com/roteskreuz.

Das Team, das am 22. Juli die meisten "Mag ich"-Stimmen hat, erhält den Titel. Das glückliche Sieger-Team gewinnt eine Jahresration Hundefutter, gespendet von Fressnapf.

Die TOP 10 finden Sie auch auf www.drk.de/hundewahl



DRK Rettungshundegruppe Tecklenburger Land Ortsverein Ibbenbüren -
Webseite

http://www.rhg-tecklenburger-land.de/


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Stephanie Krone
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krones@drk.de
 





EHEC - Rotes Kreuz gibt Tipps zur Vermeidung von Durchfallinfektion
Presseinformation
24. Mai 2011

Seit der zweiten Maiwoche erkranken laut Robert Koch-Institut immer mehr Menschen in Deutschland an blutigem Durchfall und dem so genannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS). Der Auslöser ist eine bakterielle Darminfektion (EHEC). Das kann lebensgefährliche Folgen für die Erkrankten haben. Noch ist die Infektionsquelle unklar. Das Rote Kreuz gibt, basierend auf Informationen des Robert Koch-Instituts, Antworten und Tipps, wie man die Ansteckungsgefahr reduzieren kann.


Das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) ist eine unter Umständen lebensbedrohliche Erkrankung, charakterisiert durch akutes Nierenversagen, Blutarmut, den Zerfall roter Blutkörperchen und einen Mangel an Blutplättchen. Auftreten kann das Syndrom bei bakteriellen Darminfektionen mit sogenannten enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC). Die EHEC-Bakterien werden direkt oder indirekt vom Tier auf den Menschen übertragen. Als Reservoir gelten vor allem Rinder, Schafe oder Ziegen. Die Erregeraufnahme erfolgt fäkal-oral über den Kontakt mit Tierkot, kontaminierte Lebensmittel oder Wasser. Erreger können aber auch von Mensch zu Mensch übertragen werden. Häufig werden rohes Fleisch oder Rohmilch als Überträger-Lebensmittel für EHEC genannt. Darauf gibt es bisher keine Hinweise. Das Rote Kreuz nennt Ihnen effektive Maßnahmen zum Schutz vor EHEC Infektionen im Privathaushalt:

1. Waschen Sie Ihre Hände gründlich mit Wasser und Seife und trocknen Sie sie sorgfältig ab: vor der Zubereitung von Speisen, nach dem Kontakt mit rohem Fleisch, nach dem Kontakt zu Tieren oder Erde, vor dem Verzehr von Speisen oder Getränken.
2. Schälen oder zumindest waschen Sie rohes Gemüse und Obst vor dem Verzehr gründlich.
3. Lagern und zubereiten Sie rohes Fleisch getrennt von anderen Lebensmitteln, auch beim Grillen.
4. Reinigen und trocknen Sie sofort gründlich Flächen und Gegenstände nach dem Kontakt mit rohem Fleisch, dessen Verpackungen oder Tauwasser.
5. Erhitzen Sie Lebensmittel vor dem Verzehr ausreichend (Kerntemperatur mindestens 70°C für 10 Minuten).
6. Alle Personen mit Durchfall sollten darauf achten, dass strikte Hände-Hygiene eingehalten wird, insbesondere gegenüber Kleinkindern und immungeschwächten Personen.
7. Personen mit blutigem Durchfall sollten umgehend einen Arzt aufsuchen!


Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des Robert Koch-Instituts unter http://www.rki.de
Quellen: RKI Bundesinstitut für Risikobewertung




Schließung City BKK: DRK-Beratungstelefon zu Krankenkassenpleite eingerichtet
Presseinformation
24. Mai 2011

Seit der Insolvenz der City BKK wenden sich viele verunsicherte Bürger an das Rote Kreuz. Versicherte der City BKK und anderer gesetzlicher Krankenkassen fragen, ob sie beim Arzt abgewiesen werden können oder die Rechnung aus eigener Tasche bezahlen müssen, wenn ihre Krankenkasse pleite macht. Insbesondere alte und pflegebedürftige Menschen wissen oft nicht, wie sie rechtzeitig eine neue Versicherung finden. Das DRK bietet ab sofort unter der Telefonnummer 0180 365 0180 Beratung an.

Dazu Rotkreuz-Präsident Dr. Seiters: „Es ist ein Skandal, wenn jetzt hilfebedürftige Menschen von Ärzten abgewiesen werden. Es ist aber auch ein Skandal, wenn Kranke und Pflegebedürftige als vermeintlich teurere Mitglieder bewusst von den gesetzlichen Krankenkassen abgewimmelt werden. Das ist unterlassene Hilfeleistung und konterkariert unser solidarisches Gesundheitssystem.“

Das Deutsche Rote Kreuz will verunsicherten Kassenpatienten helfen und hat Ansprechpartner in den Telefonberatungszentren. Unter der Rufnummer 0180 365 0180 geben sie täglich von 7.00 bis 22.00 Uhr Auskunft. Beispielsweise zu Fragen wie „Was kann ich bei Ablehnung durch eine Krankenkasse tun?“ oder „Wer kümmert sich, wenn der Versicherte nicht geschäftsfähig ist?“ oder „Wie kann die Pflege während des Kassenwechsels weiterlaufen?“ Ein Anruf aus dem deutschen Festnetz kostet 9 Cent pro Minute, über Mobilfunk bis zu 42 Cent pro Minute.

Der wichtigste Grundsatz der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist, menschliches Leiden zu verhüten und zu lindern. Rotkreuzgesellschaften, wie das Deutsche Rote Kreuz, arbeiten weltweit daran, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen.


Ansprechpartner DRK-Pressestelle

 
Svenja Koch
Tel. 030 85404 158
kochs@drk.de
Stephanie Krone
Tel. 030 85404 161
krones@drk.de

(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin 23.05.2011 




Zwei Monate Erdbeben Japan:
Umfangreiche Hilfsaktionen des Roten Kreuzes
Presseinformation
10. Mai 2011

BERLIN Das große Erdbeben und der nachfolgende Tsunami in Japan am 11. März lösten eine große Spendenbereitschaft der deutschen Bevölkerung aus. Über 20 Millionen Euro wurden dem Deutschen Roten Kreuz zur Weiterleitung an das Japanische Rote Kreuz gespendet. Insgesamt wurden bisher 127 Millionen Euro von den Rotkreuzgesellschaften weltweit an das Japanische Rote Kreuz weitergegeben.

„Die Spendenbereitschaft für Japan zeigt für mich die starke Solidarität der Deutschen mit den Opfern. Privatspender, aber auch viele Unternehmen machen nun diese große Hilfsaktion möglich“, sagt Rotkreuz-Präsident Dr. Rudolf Seiters. „Durch die enge Abstimmung mit unserer japanischen Schwestergesellschaft können wir sicher sein, dass die Spenden bei den bedürftigen Familien in der Katastrophenregion ankommen.“

Der größte Teil des Geldes wird als Bargeld an die betroffenen Familien verteilt. Derzeit erhält jede Familie pro verstorbenem oder vermisstem Angehörigen 350.000 Yen umgerechnet ca. 3.000 Euro. (Nach aktuellen Zahlen gelten 25.673 Menschen als verstorben oder vermisst.) Pro zerstörtem Haus erhalten Familien ebenfalls 350.000 Yen. (ca. 46.000 Familien.) Diese Summe wird auch an Familien gegeben, die aus der Umgebung des Fukushima-Atomkraftwerks evakuiert wurden (ca. 65.000 Familien).

Neben der Bargeldverteilung, kümmert sich das Japanische Rote Kreuz auch um Menschen in den Evakuierungszentren. Bis heute leben über 126.000 Menschen in solche Zentren, die vor allem in Schulen errichtet wurden. Für sie hat das Rote Kreuz Decken, Schlafsäcke, Kleidung und Lebensmittel zur Verfügung gestellt. 613 medizinische Teams versorgen die Evakuierten und haben über 55.000 Behandlungen durchgeführt. Das Rote Kreuz stattet zudem 72.000 Übergangshäuser mit den wichtigsten Haushaltsgeräten aus.


Eine Liste der wichtigsten Unternehmensspenden für die DRK-Japanhilfe finden Sie online unter: drk.de/presse


Ansprechpartner DRK-Pressestelle

 
Svenja Koch
Tel. 030 85404 158
kochs@drk.de
Fredrik Barkenhammar
Tel. 030 85404 158
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Die internationale Rotkreuz und Rothalbmondbewegung ist mit Nationalen Gesellschaften in über 180 Ländern die größte humanitäre Organisation der Welt.

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(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin 10.05.2011 




„Ein dickes Plus im Lebenslauf“ - DRK wirbt am Weltrotkreuztag
für Freiwilligendienste
Presseinformation
4. Mai 2011

Am 8. Mai ist Weltrotkreuztag. Rund um diesen Tag werben bundesweit DRK-Verbände mit Aktionen und Flyern für die Freiwilligendienste im Roten Kreuz. Neben den „Klassikern“ Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Auslandsfreiwilligendiensten geht es auch um den neuen Bundesfreiwilligendienst (BFD), der als Ersatz für den wegfallenden Zivildienst geschaffen wurde.

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters sagt: „Wir laden insbesondere junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ein, bei uns die womöglich prägendste Zeit ihres Lebens zu verbringen. Ein Freiwilligendienst bringt viele neue Kontakte, ein sinnvolles Engagement, neue Fähigkeiten, Selbsterkenntnis – und manchmal auch eine echte Berufsperspektive. Für Jugendliche, die Orientierung suchen, kann das einen gelungenen Start ins Erwachsenenleben bedeuten. Ein Freiwilligenjahr beim Roten Kreuz ist in jedem Fall ein dickes Plus im Lebenslauf.“

Die DRK-Freiwilligendienste bieten Menschen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen Perspektiven. FSJ, BFD und Auslandsfreiwilligendienste sind offen für Frauen und Männer in der Regel ab Erfüllung der Schulpflicht. Während FSJ und die Auslandsfreiwilligendienste Altersbegrenzungen haben, steht der BFD auch älteren Interessierten offen. Wer über 27 Jahre alt ist, kann ihn sogar in Teilzeit wahrnehmen.

Engagieren kann man sich im DRK in Sozialstationen, bei mobilen sozialen Diensten, in Behinderteneinrichtungen, Krankenhäusern, Altenpflege-heimen, in der Kinder- und Jugendarbeit, im Rettungsdienst und bald auch im Zivil- und Katastrophenschutz. Bei den Auslandsdiensten reicht das Spektrum von Unterrichtsassistenz über die Betreuung von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Umweltbildung und Gesundheitsprävention. Adressen und weitere Informationen auf www.freiwilligendienste.drk.de oder unter 0180-365-0180 (9 Ct./Min. im dt. Festnetz, mobil ggf. teurer).

Das Rote Kreuz ist in Deutschland größter Anbieter von Freiwilligen-diensten. Jährlich bietet es 10.000 FSJ-Plätze sowie 300 Freiwilligenplätze im Ausland an. Bis 2010 gab es jährlich rund 9.000 DRK-Zivildienst-leistende. Das DRK bereitet sich darauf vor, ab 1. Juli 10.000 Plätze im neuen BFD aufzubauen.

Der Weltrotkreuztag am 8. Mai erinnert an den Geburtstag Henry Dunants, des Gründers der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.



Ansprechpartner DRK-Pressestelle

 
Svenja Koch
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(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin 04.05.2011 






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Aktualisiert - 19.01.2012 - Internet www.drk-ibbenbueren.de E-Mail an den DRK Ortsverein Ibbenbüren