DRK Ortsverein Ibbenbüren e.V.
Groner Allee 29
Ibbenbüren
Tel. (05451) 2371
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News und Aktuelles
Der DRK Ortsverein Ibbenbüren e.V. ist Teil der weltweiten Rotkreuzgemeinschaft und übernimmt im Zeichen der Menschlichkeit viele Aufgaben. Von der lebenswichtigen Blutspende über die Hilfe für Menschen in Notlagen und schwierigen Situationen bis zur Sicherstellung des Sanitätsdienstes auf Veranstaltungen aller Art. Auch die Kinder- und Jugendarbeit im Jugendrotkreuz (JRK) und Angebote für Senioren und Menschen mit Behinderung gehören zu unseren Aufgaben. Klicken Sie links im Menü auf Veranstaltungen und Kurse um mehr zu erfahren!

Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind Profis auf ihrem Gebiet - von der Technik über die Betreuung bis hin zur medizinischen Versorgung sind sie jederzeit bereit dort zu helfen wo sie gebraucht werden.

Covid-19-Testzentrum im Gebäude des DRK-Kreisverbandes Tecklenburger Land

Das DRK betreibt im Gebäude des Kreisverbandes an der Groner Allee 27 eine Corona-Teststation.
Tests werden nur nach Anmeldung unter folgendem Link durchgeführt: https://test.drk-te.de
Öffnungszeiten, Kontaktdaten und weitere Informationen zum Testzentrum finden Sie
auf der Internetseite des Kreisverbandes.

Aktuelles


03.08.2021
Hochwassereinsatz in Swisttal und Weilerswist
Nach den heftigen Unwettern und Überschwemmungen im südlichen NRW und in Rheinland-Pfalz wurden bundesweit zahlreiche Helfer:innen aller Hilfsorganisationen zum Einsatz gerufen. Auch 21 Einsatzkräfte unseres Ortsvereins waren in der Zeit vom 15. - 21. Juli im Katastrophengebiet im Einsatz. Sie leisteten dabei rund 1.000 Einsatzstunden.

Am frühen Morgen des 15. Julis erfolgte zunächst die Alarmierung der Betreuungsplatz-Bereitschaft (BTP-B) 500. Dabei handelt es sich um eine Einheit der überörtlichen Hilfe, deren Aufgabe es ist, die Aufnahme, Unterbringung und Verpflegung von 500 unverletzten Betroffenen sicherzustellen. Im Kreis Steinfurt besteht die BTP-B 500 aus dem Personal und Material von drei Einsatzeinheiten des DRK und der Malteser.
Unser Auftrag im Hochwassergebiet war, in Swisttal (Rhein-Sieg-Kreis) eine Notunterkunft mit rund 150 Betroffenen in einer Dreifachsporthalle von einer örtlichen Einheit zu übernehmen. Die dortigen Kamerad:innen befanden sich zu dem Zeitpunkt bereits über 24 Stunden im Einsatz.

Vor Ort verschafften wir uns zunächst einen Überblick und teilten dann unsere Führungskräfte und Helfer:innen den einzelnen Bereichen Betreuung, Sanitätsdienst und Technik/Logistik zu. Den ganzen Tag über kamen mit Fahrzeugen oder Hubschraubern weitere Menschen zu uns. Im Laufe der Nacht ergab sich eine Lageverschärfung aufgrund der Evakuierung weiterer Ortsteile, sodass wir kurzfristig auch die gegenüberliegende Gesamtschule als Notunterkunft ausrüsten und in Betrieb nehmen mussten. Während der folgenden Stunden stieg die Zahl der Betroffenen, die bei uns untergebracht waren, auf über 1.000 Personen an. Unterstützung bei der Betreuung erhielten wir von Notfallseelsorgern, einem ansässigen Hausarzt, der dringend benötigte Medikamente verschrieb, sowie von einer benachbarten Kindertagesstätte, deren Erzieherinnen ebenfalls nicht nach Hause konnten und sich um Familien mit kleinen Kindern (insgesamt 60 Menschen) kümmerten.

Am folgenden Tag, Freitag dem 16.7., wurden wir von Einsatzkräften der Malteser im Rhein-Sieg-Kreis (EE BRK 06) abgelöst und konnten die Heimreise antreten. Da unsere Einsatzkräfte mittlerweile 36 Stunden im Dauereinsatz waren und dementsprechend wenig bis keinen Schlaf bekommen hatten, reisten 27 zusätzliche Fahrer:innen aus unserem Kreisverband und von der Feuerwehr Hörstel an, um uns und unser Material sicher nach Hause zu holen. An dieser Stelle vielen Dank dafür!

Noch während wir in Swisttal im Bereitstellungsraum auf unsere Fahrer:innen warteten, erfolgte die Alarmierung für die nächste Komponente der überörtlichen Hilfe. Die Behandlungsplatz-Bereitschaft (BHP-B) 50 des Kreises Steinfurt wurde in Marsch gesetzt um nur wenige Kilometer von Swisttal entfernt, in Weilerswist, ebenfalls eine Notunterkunft zu übernehmen. Die BHP-B 50 besteht (im Kreis Steinfurt) ebenfalls aus drei Einsatzeinheiten und ist eigentlich für die Versorgung von Verletzten vorgesehen. Die vielfältige Ausbildung unserer Helfer:innen und die multifunktionale Ausstattung der Einsatzeinheiten machen eine solche „Zweckentfremdung“ einigermaßen reibungslos möglich.

Da auch das Personal dieser Einheit zeitnah ausgetauscht werden sollte, begaben sich die Führungskräfte der Einsatzeinheiten und die Kreisrotkreuzleitung am Samstagnachmittag an die weitere Personalplanung. Ein erster Personalwechsel wurde für den Sonntagmorgen, der nächste für Montagabend geplant.

Am Mittwoch, dem 21.7. konnten wir die ibbenbürener Einsatzkräfte und die Kamerad:innen der anderen Ortsvereine aus dem Katastrophengebiet gesund wieder zu Hause willkommen heißen.
Lediglich einen Materialschaden haben wir zu vermelden. Unser Einsatzleitwagen, den wir als ortsvereinseigenes Fahrzeug für die Führung der Einsatzeinheit zur Verfügung gestellt haben, blieb auf dem Rückweg bei Köln liegen und steht derzeit aufgrund eines Motorschadens nicht zur Verfügung.

Um die Einsatzfähigkeit der Einsatzeinheit weiterhin sicherzustellen, stellt unsere Rettungshundegruppe übergangsweise ihr Einsatzfahrzeug als behelfsmäßigen Kommandowagen zur Verfügung. Die Hundeführer nutzen derweil bei Bedarf ihre Privat-PKW um zum Einsatzort zu gelangen.

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