DRK Ortsverein Ibbenbüren e.V.
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News und Aktuelles
Der DRK Ortsverein Ibbenbüren e.V. ist Teil der weltweiten Rotkreuzgemeinschaft und übernimmt im Zeichen der Menschlichkeit viele Aufgaben. Von der lebenswichtigen Blutspende über die Hilfe für Menschen in Notlagen und schwierigen Situationen bis zur Sicherstellung des Sanitätsdienstes auf Veranstaltungen aller Art. Auch die Kinder- und Jugendarbeit im Jugendrotkreuz (JRK) und Angebote für Senioren und Menschen mit Behinderung gehören zu unseren Aufgaben. Klicken Sie links im Menü auf Veranstaltungen und Kurse um mehr zu erfahren!

Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind Profis auf ihrem Gebiet - von der Technik über die Betreuung bis hin zur medizinischen Versorgung sind sie jederzeit bereit dort zu helfen wo sie gebraucht werden.

Covid-19-Testzentrum im Gebäude des DRK-Kreisverbandes Tecklenburger Land

Das DRK betreibt im Gebäude des Kreisverbandes an der Groner Allee 27 eine Corona-Teststation.
Tests werden nur nach Anmeldung unter folgendem Link durchgeführt: https://test.drk-te.de
Öffnungszeiten, Kontaktdaten und weitere Informationen zum Testzentrum finden Sie
auf der Internetseite des Kreisverbandes.

Aktuelles


13.08.2021
IVZ 10.08.2021: „Da haben sich Tragödien abgespielt“
DRK leistet humanitäre Hilfe in Bad Neuenahr

Petra Janßen, Markus Kock und Roland Hebbeler waren für den DRK-Kreisverband Tecklenburger Land im Hochwasser-Katastrophengebiet im Einsatz. Fünf Tage lang versorgten sie täglich bis zu 700 Menschen mit einer warmen Mahlzeit und Lunchpaketen. Was sie bei dem Einsatz hörten und sahen, hat sie tief beeindruckt.

Gulasch mit Nudeln, Eintopf, Geschnetzltes – und ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte: Damit haben Petra Janßen, Roland Hebbeler und Markus Kock vom DRK-Kreisverband Tecklenburger Land in der vergangenen Woche die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Menschen in Bad Neuenahr versorgt.

Die erfahrenen DRKler aus Ibbenbüren und Dreierwalde waren Teil eines 77-köpfigen Teams aus dem Landesverband Westfalen-Lippe, das in der Kreisstadt in Rheinland-Pfalz warme Mahlzeiten und Lunchpakete verteilte. Humanitäre Hilfe in der Stadt, die immer noch teilweise ohne Strom ist, und wo Supermärkte meist geschlossen sind, die Menschen kein Auto haben oder kaum ihre Wohnungen verlassen können.

Gleichwohl hätten sie die Menschen in den ersten Tagen ermutigen müssen, sagt Janßen, es sei vielen schwer gefallen, ein kostenloses warmes Mittagessen in Anspruch zu nehmen.

Anfang des Monats hat das DRK unter Leitung der Landesverbände Bayern und Hessen auf dem Haribo-Gelände in Grafschaft-Ringen eine Großküche errichtet, die täglich bis zu 10.000 Mahlzeiten kocht, selbst organisiert und finanziert. Das DRK unterstützt damit viele private Initiativen zum Beispiel von Frauenkreisen und Pfadfindern, die schon seit Beginn der Katastrophe für Essen sorgen.

14 Versorgungsstationen sind über die Stadt verteilt, die von der Großküche aus beliefert werden. Das war Aufgabe von Petra Janßen und weiteren Helfern. „Ich wollte unbedingt dahin und helfen“, sagt die 61-Jährige. Schon kurz nach der Flut war auch der DRK-Kreisverband Tecklenburger Land im Katastropheneinsatz. Petra Janßen koordinierte dabei über zwei Tage von Ibbenbüren aus. Die kaufmännische Angestellte wurde dafür, ebenso wie für ihren jüngsten Einsatz, von ihrem Arbeitgeber freigestellt.

„So viele Menschen sind betroffen“

Janßen hat in ihren mehr als vier Jahrzehnten beim DRK schon vieles gesehen, die Folgen der Flutkatastrophe aber haben sie besonders erschüttert. „So viele Menschen sind betroffen, ein ganzes 50 Kilometer langes Tal.“ Und die Katastrophe ziehe sich im Vergleich zum Schneechaos viel länger hin. Es sei noch so viel zu tun. „Wir haben Berge kaputter Autos gesehen, überall Zerstörung.“ Von den Menschen, die sich ein Essen abholten, erfuhren die Helfer, was in der Nacht geschehen ist, als das Wasser über das Tal hereinbrach. „Da haben sich Tragödien abgespielt“, sagt Janßen, die es anrührte, dass die Menschen sich nach ein paar Tagen öffneten und von den schrecklichen Erlebnissen berichteten. Dass sie sich an der Essensausgabe auf einem Parkplatz auch hinsetzen und reden, sich wohlfühlen, konnten, war Teil des Auftrags. Auch Notfallseelsorger waren an der Essensausgabe im Einsatz – und wurden dort gebraucht, sagt Janßen.

Neben den Anwohnern versorgten die DRKler auch die vielen freiwilligen Helfer mit Essen. Deren Motivation und Solidarität freut Janßen. „Junge Leute, die am Wochenende mit dem Bollerwagen ins Einsatzgebiet loszogen.“ So gab allein die eine Station, an der Janßen, Hebbeler und Kock arbeiteten, täglich 400 bis 700 Mahlzeiten mittags aus. Daneben fuhren die DRKler mit dem Essen und den Lunchpaketen auch rum und versorgten so Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen können. „Das wurde gut angenommen“, sagt Janßen.

Für das DRK wird der Versorgungseinsatz weitergehen. 130 Helfer werden pro Woche benötigt, um die Essensausgabe aufrecht erhalten zu können. Dabei wechseln sich die Landesverbände ab. So ist auch der Landesverband Westfalen-Lippe und mit ihm die Helfer aus dem Tecklenburger Land erneut angefragt worden. Petra Janßen würde sofort wieder hinfahren, wenn es die Umstände erlauben.

Der Einsatzwagen des DRK-Kreisverbands hatte beim ersten Katastropheneinsatz einen Motorschaden. Für die Reparatur sucht das DRK Spender. Infos in den Sozialen Medien.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Ibbenbürener Volkszeitung, zum Originalartikel (mit weiteren Fotos)

Text: Linda Braunschweig, IVZ, Fotos: DRK

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